Der Handball der Männer wird von Bundes- bis Regionalebenen in Ligen betrieben. Am Ende der jeweiligen Saison gibt es Auf- und Absteiger. Wie beim Fußball ist auch hier die 1. und 2. Liga eingleisig. Bei den Männern gibt es vier dritte Ligen, die sich in Nord-West, Nord-Ost, Mitte und Süd aufteilen. Aus diesen vier Ligen werden die Aufsteiger in die 2. Liga ermittelt. Dieses System ist nicht ganz unumstritten, da man als Erster seiner Tabelle nicht automatisch in die zweite Liga aufsteigt, sondern sich gegen andere Gruppenerste für einen der beiden direkten Aufstiegsplätze durchsetzen muss.

1.Handball Bundesliga der Männer

Die 1. Handball Bundesliga der Männer ist eine Profiliga mit 18 Vereinen. Die ersten vier Vereine qualifizieren sich automatisch für die europäischen Wettbewerbe der nächsten Saison. Die beiden letzten der Tabelle steigen in die zweite Liga ab. In den letzten Jahren hat es aber nicht selten zusätzliche Absteiger gegeben. Das liegt nicht daran, dass es Relegationsspiele gibt, der Hauptgrund ist die finanzielle Last für die einzelnen Vereine. Diese führte schon einige Male dazu, dass ein Verein keine Lizenz für die nächste Saison erhielt und sich somit aus der ersten Liga verabschieden musste.

2. Handball Bundesliga der Männer

Auch in der 2. Handball Bundesliga der Männer kämpfen 18 Mannschaften um den Aufstieg und um den Klassenerhalt. Die ersten beiden Teams steigen am Saisonende direkt in die 1. Liga auf, die beiden Schlusslichter gehen auf direkten Weg in die 3. Liga. Auch in der 2. Liga kommt es immer wieder zu Zwangsabstiegen. Da man weniger TV- und Sponsorengelder bekommt als in der ersten Liga, man aber dennoch überall in der Republik unterwegs ist, kann einem Club schon einmal das Geld ausgehen. Das bekannteste Opfer dürfte hier sicherlich der TV Großwallstadt sein, der nach seinem Abstieg aus der ersten Liga dann auch keine Lizenz für die zweite Liga bekam.